Nichts zu holen in Bonn: Neandertaler unterliegen den Capitals deutlich mit 2:17
Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel für die Neandertaler, und am Ende mussten sie sich eingestehen: In Bonn gab es dieses Mal leider absolut nichts zu holen. Gegen die gewohnt spielstarken Bonn Capitals stand die Partie von vornherein unter keinem guten Stern, da das Team mit akutem Personalmangel anreisen musste. Zwei extrem kurzfristige Ausfälle wirbelten den Line-up-Plan kurz vor Spielbeginn noch einmal kräftig durcheinander. Am Ende spiegelte sich die personelle Misere auch auf dem Scoreboard wider – die Neandertaler mussten sich deutlich mit 2:17 geschlagen geben.
Regelbedingter Pitcher-Wechsel nach drei Innings
Auf dem Mound startete Patrick McKelvy für die Neandertaler. Trotz vollem Einsatz hatte er es gegen die aggressive und extrem starke Schlagleistung der Bonner Offensive an diesem Tag schwer. Nach drei Innings war für ihn aufgrund der offiziellen Regelbegrenzung Schluss, sodass vereinbarungsgemäß der erfahrene Uwe Henning den Wurfhügel übernahm. Doch auch nach dem Wechsel blieben die Capitals weiterhin am Drücker und schraubten das Ergebnis unaufhaltsam in die Höhe.
Gegen das exzellente Baserunning der Gastgeber und deren Hits genau in den richtigen Momenten fand die Defensive der Neandertaler schlicht kein dauerhaftes Rezept. Immerhin: Im Vergleich zu den letzten Partien zeigte sich die Verteidigung durchaus verbessert und stabiler, für die hochkarätige Bonner Offense reichte es schlussendlich aber nicht aus, um den 17:2-Kantersieg der Hausherren zu verhindern.
Offensiv-Schwäche hält an – Aber Lichtblick bei den Newcomern
In der Offensive zeigten sich leider die altbekannten Schwierigkeiten: Die Neandertaler taten sich enorm schwer, selbst Hits zu landen und die nötigen Punkte auf das Scoreboard zu bringen, sodass am Ende lediglich zwei eigene Runs heraussprangen.
Das positive Fazit des Tages: Trotz der deutlichen Niederlage gibt es Silberstreifen am Horizont. Besonders erfreulich ist, dass sich bei den Neuzugängen langsam aber sicher eine deutliche Steigerung zeigt – und zwar sowohl im Feld als auch in der Batter’s Box.
Ein tolles Beispiel dafür lieferte Dietrich Straeuli: In seinem erst zweiten Baseballspiel überhaupt behielt er die Nerven und feierte mit seinem allerersten Basehit einen persönlichen Meilenstein.
Auch wenn das 2:17-Ergebnis schmerzt – der Aufwärtstrend der Rookies macht Mut für die kommenden Aufgaben. Jetzt heißt es: Mund abputzen, Wunden lecken, im Training weiter an der Offensive feilen und beim nächsten Mal wieder vollangreifen!
Gespielt haben für die Neandertaler
Starting Lineup:
- Tim Faßbender (SS)
- Niklas Köhler (1B)
- Benji (LF)
- Louis Peekhaus (CF)
- Dietrich Straeuli (3B)
- Patrick McKelvy (P)
- Daniel Faßbender (C)
- Andreas Otte (RF)
- Artem Kamenev (2B)
Reservebank:
- Uwe Henning
Spielverlauf
| Inning | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| NEA | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | – | – | – | – | 2 |
| BON | 3 | 6 | 0 | 2 | 6 | – | – | – | – | 17 |